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Operationsspektrum

Schultergelenk Arthroskopie

Arthroskopische subakromiale Dekompression

Bei dieser Operation wird der Raum unterhalb des Schulterdaches über eine Arthroskopie erweitert. Dabei wird das Band zwischen Schulterdach und Rabenschnabelfortsatz durchtrennt. Diese Operation ist erforderlich, wenn der Oberarm beim Heben des Armes aufgrund einer Erkrankung der Muskel-Sehnen-Manschette am Schulterdach anstößt. Dies kann bei folgenden Diagnosen angezeigt sein:

  •  Impingement-Syndrom
  •  Kalkschulter  
  • Periarthritis humeroscapularis
  • Rotatorenmanschetten-Syndrom

Vorteile:

  •  ambulant oder kurzer stationärer Aufenthalt
  •  sofortige Übungsbehandlung möglich
  •  kosmetische Narbenbildung

Abbildung: Arthroskopische Operation mit Akromioplastik
(Erweiterung des Raumes unterhalb des Schulterdaches)

Arthroskopische Naht der Rotatorenmanschette

Falls als Folge der oben beschriebenen Einengung Risse der Sehnenmanschette auftreten, kann es zur Schwäche beim Heben des Armes kommen. Insbesondere bei jüngeren, erwerbstätigen Patienten muss dieser Sehnendefekt operativ behandelt werden, um ein Zurückziehen des Sehnenstumpfes und bleibende Schwäche zu verhindern. Nach dieser Operation muss der Arm für drei bis vier Wochen mit einer Schulterschiene ruhig gestellt werden. Erst danach erfolgt die intensive, krankengymnastische Therapie. Aufgrund neuer Instrumente ist es heute auch möglich, Risse und Defekte der Rotatorenmanschette arthroskopisch zu operieren. Je nach Größe des Defektes werden resorbierbare Fäden-Anker in den Knochen eingebracht. Die abgerissene Sehne wird mit speziellen Nahttechniken über die Fäden fixiert.
Vorteile:

  • ambulant oder kurzer stationärer Aufenthalt 
  • kosmetische Narbenbildung

Abbildungen: Arthroskopische Naht der Rotatorenmanschette

Stabilisierung des Schultergelenkes bei wiederkehrenden Schulterluxationen

Je nach Zustand der Gelenkkapsel kann die Stabilität des Schultergelenkes nach Schulterluxationen mit Hilfe arthroskopisch eingebrachter Faden-Anker oder durch offene Kapselplastiken wiederhergestellt werden.

Refixierung der Labrum mit Anker (OP-Bild)

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